Ausbildung Yoga-Lehrer/in

in Kooperation mit der Yoga Akademie Freiburg (Breisgau), dem Ausbildungszentrum für Yoga und Yogatherapie.

2-jährige Ausbildung als Basis für die Zertifizierung bei der Zentrale Prüfstelle für Prävention: 500 Unterrichtsstunden in 2 Jahren während der Schulzeiten wahlweise an insgesamt 20 Wochenenden (Fr, Sa & So) oder 1 x pro Woche vormittags.


Yogalehrer/in als Beruf mit Perspektiven

In den großen Städten ist Yoga ein Mega-Trend. Entsprechend groß ist auch das Angebot. Im Raum Cuxhaven und Stade stehen viele Interessierte auf Wartelisten, da die Nachfrage das Angebot aktuell oft übersteigt. Hier bei uns im ländlichen Raum ist das Angebot an Yoga-Kursen sehr übersichtlich, vor allem, wenn es um zertifizierte Kurse geht, für die die gesetzlichen Krankenkassen Zuschüsse gewähren.  Insbesondere fehlt ein ausreichendes Angebot an qualifizierten Kursen für Kinder und Jugendliche, die bereits zunehmend unter den Auswirkungen von Leistungsdruck leiden. Yogalehrende, die zertifizierte Kurse geben, haben hier im ländlichen Raum sehr gute Möglichkeiten, mit Yoga ihren Lebensunterhalt zu verdienen. 

Die berufliche Tätigkeit der Yogalehrenden kann sich auf folgende Tätigkeitsfelder erstrecken:

  • Selbständigkeit (in eigenem Yoga-Studio, oder dort eingemietet oder angestellt)
  • Volkhochschulen
  • Familienbildungsstätten
  • Sportvereine
  • Fitnessstudios
  • Wellnesseinrichtungen
  • Krankenhäuser, Arzt- und Physiopraxen
  • Rehabilitationszentren

Auch in Settings wie Kindergärten, Schulen, Betrieben sowie Pflegeinrichtungen ist Yoga inzwischen häufig anzutreffen, wodurch sich für Yogalehrende neue Betätigungsfelder eröffnet haben, so dass nicht zwangsläufig eigene Räumlichkeiten benötigt werden. Zudem wächst das Angebot an Seminarwochenenden und Yoga-Reisen. 

Die Arbeit der Yogalehrenden befindet sich im Schnittfeld dreier großer Zukunftsmärkte: Bildung, Gesundheit und Freizeit. Mittel- und langfristig deuten viele Faktoren darauf hin, dass die Arbeitsmöglichkeiten für Yogalehrende weiterhin wachsen. Für viele Menschen ist Yoga heute eine Kraftquelle im hektischen Alltag, so dass immer mehr den Weg in die Yoga-Studios finden oder Yoga-Reisen buchen. Durch die vielen Möglichkeiten, mit Yoga in Berührung zu kommen, und durch seine steigende Bekanntheit erreicht Yoga immer neue Zielgruppen.

Das belegt eine Studie, die im Auftrag des größten Berufsverbands der Yogalehrenden in Deutschland e. V. (BDY) von der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) durchgeführt wurde. Befragt wurden 2000 Frauen und Männer ab 14 Jahren. 16 Prozent der deutschen Bevölkerung haben bereits Yoga-Erfahrung. Das sind mehr als 11,3 Mio. Menschen. Davon praktizierten 5 Prozent (ca. 3,4 Mio.) der Befragten aktuell Yoga, weitere 11 Prozent (7,9 Mio.) haben früher einmal Yoga praktiziert. Von den 95 Prozent, die entweder noch keine Yoga-Erfahrung haben oder aktuell kein Yoga praktizieren, können sich 19 Prozent vorstellen, in den nächsten zwölf Monaten mit Yoga zu beginnen. Das sind etwa 12,8 Mio. Menschen. Nimmt man die aktuell Praktizierenden und die Interessierten zusammen, kommt die Yoga-Praxis für fast jeden vierten Deutschen in Betracht.  

Yoga entspannt - und macht fit

86 Prozent der Übenden nahmen aufgrund ihrer Yoga-Praxis eine positive Veränderung bei sich wahr. 

49 Prozent der Übenden erlebten sich dadurch entspannter, 46 Prozent fühlten sich körperlich fitter.  Yoga wird meistens in einem Kurs gelernt und anschließend zu Hause weiter geübt. Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen belegen die positiven Effekte von Yoga. Weitere Details hierzu sind zum Nachlesen auf der website www.bdy.de zu finden, von der die hier genannten Zahlen und Fakten stammen.  Yoga fördert die Entspannung und wirkt regulierend in akuten Stresssituationen. Daher ist Yoga von den Krankenkassen als verhaltensbezogene primärpräventive Maßnahme zur Förderung von Stressbewältigungskompetenzen anerkannt. Mitglieder von gesetzlichen Krankenkassen können für 2 Kurse pro Jahr Zuschüsse erhalten, sofern der Kurs bei der Zentrale Prüfstelle für Prävention anerkannt wurde. Die präventive Wirkung von Yoga beschränkt sich aber nicht nur auf Stressabbau. Yoga wirkt auch kräftigend auf die Muskulatur. Dabei werden nicht nur einzelne Muskeln, sondern Muskelgruppen angesprochen, so dass das Zusammenspiel der Muskeln gefördert wird.  

Die umfassende Kenntnis des präventiven und therapeutischen Potentials von Yoga wird ausschließlich durch eine fundierte Yoga-Lehrausbildung sichergestellt. Nach dem Qualitätsverständnis des BDY müssen Yoga-Lehrausbildungen in Umfang und Qualität einem Mindeststandard entsprechen. Erst eine mindestens 500 Unterrichtseinheiten bzw. 2 Jahre umfassende Ausbildung, die auch medizinische, pädagogische und methodisch-didaktische Elemente beinhaltet, gewährleistet das Wissen und die Kompetenz, die für die Ausübung der Yoga-Lehrtätigkeit erforderlich sind. Yoga hat ein seit Jahrtausenden bewährtes Übungskonzept anzubieten. Für Yogalehrende gilt es, dieses Konzept auf die heutige Zeit zu übertragen und hervorzuheben, welche Wirkung Yoga auf das körperliche und geistige Wohlbefinden, aber auch auf die eigene Lebensführung entfaltet kann und auf welche Weise dies geschieht.  

Warum ist eine gute Ausbildung des Yogalehrenden wichtig?

Die Berufsbezeichnungen "Yogalehrerin" und "Yogalehrer" sind gesetzlich nicht geschützt. Jede und jeder AnbieterIn von Yoga-Kursen kann sich so nennen, unabhängig davon, ob sie oder er überhaupt eine Yoga-Lehrausbildung abgeschlossen hat.  Sowohl für Teilnehmende an Yoga-Kursen als auch für Interessierte an einer Yogalehrer-Ausbildung gilt es also, die Spreu vom Weizen zu trennen. Nur die Ausbildungen der Yoga-Berufsverbände sind auch bei der Zentrale Prüfstelle für Prävention anerkannt.

In Zusammenarbeit mit dem Berufsverband der freien Yogalehrer /innen und Yogatherapeuten/innen e.V. (www.bdfy.de) und der Yoga-Akademie in Freiburg im Breisgau (www.yoga-akademie-freiburg.de) bietet das Haus der Horizonte in Freiburg (Elbe) ab Januar 2019 eine anerkannte Ausbildung für angehende YogalehrerInnen an.

Info-Nachmittag: Samstag, 12.1.2019 von 16-18 Uhr - kostenlos,
nur mit Voranmeldung

Orientierungstage: Samstag, 19., 20. oder 26.1.19 23.3.2019 von 14-18 Uhr -
Kostenbeitrag: 25 EUR, als "Ausbildungs-Schnuppertag" - nur mit Voranmeldung 

Ausbildungsgebühr: 5.828,57 EUR inkl. Script zzgl. 19 % USt. = 6.936 EUR
für 500 Unterrichtseinheiten in 24 Monaten; eine Zahlung in Raten ist möglich. 
Die Ausbildung ist i.d.R. steuerlich als (ggf. vorweggenommene) Betriebsausgabe absetzbar.
Ein Teil der Teilnahmegebühr fließt in Hilfsprojekte (Muskan Viklang Trust e.V.) nach Indien.

Gruppengröße: maximal 10 Teilnehmende / individuelle Betreuung vor Ort

Ausbildungsbeginn: April 2019, verbindliche Anmeldung bis 22.2.19 erforderlich

Abschlussprüfung & ZertifikatDie Prüfung zur Yogalehrerin / zum Yogalehrer bildet den Abschluss der Ausbildung. Sie unterteilt sich in eine schriftliche, eine mündliche und eine praktische Prüfung. Nach bestandener Prüfung wird den Studenten das "Zertifikat zum Yogalehrer/in BdfY e.V."mit Angabe der Ausbildungszeit und der Lehrinhalte überreicht. An den Verband BdfY ist eine Prüfungsgebühr von aktuell 100 EUR zu entrichten. Während der Ausbildung ist die Mitgliedschaft im BdfY kostenfrei. Mit der Anmeldung zur Prüfung verpflichten sich die Studierenden zu einer mindestens 2-jährigen Mitgliedschaft im BdfY. Der aktuelle Jahresbeitrag in 2018 beträgt 89 EUR. 


Infotag: 12.01.2019

    von 16-18 Uhr: Yoga als Beruf(ung):

    • Betätigungsfelder
    • Berufsaussichten
    • Yoga in Zahlen
    • Ausbildungsinhalte

    Infos

    zur Yoga Akademie Freiburg und Allgemeines zur Yogalehrerausbildung:

    Yoga Akademie Freiburg (Breisgau) 

    www.yoga-akademie-freiburg.de


    Kontakt

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    Telefon: 04779 – 21 666 99


    E-Mail:
    birte.riel@praxis-fuer-burnout-praevention.de